Experimenteller Kurzfilm 2020/21

"allah liebt 2.0" (Episode 1)

hks_Logo_RGB.jpg

Der experimentelle Kurzfilm "ALLAH liebt 2.0" von Oliver Konietzny ist inspiriert von dem Theaterstück "Allah liebt man(n)) "von Hadi Khanjanpour. Das Projekt wurde realisiert durch das "Arbeitsstipendium- Übergang meistern" der Hessischen Kulturstiftung.

 

Performer: Amin Haile & Oliver Konietzny

Music: Beats by Omar Quiami, & 

Ashkan Hasiri - Assrare Eshgh

Biografische Stückentwicklung 2021 "Suche Suff"

DAKU_Logokombi_01-01.jpg

Die Recherchearbeit „Suff und Suche“ befasst sich mit Themen der Sucht, Identität und Selbstregulierung. Einhergehend steht dabei im Kern die Entwicklung eines Theaterstücks für den schulischen Rahmen, dass sich an der Biografie des Schauspielers Oliver Konietzny orientiert. Das Stück soll als Klassenzimmerstück seinen Weg in die Schulen finden. Während meines Erst-Engagements als Schauspieler am Theater Erlagen spielte ich ein Klassenzimmerstück von Holger Schober mit Titel „ICH KOMMA SAUFEN“. Der Text thematisiert einen jungen Menschen, der mit massiven Suchtproblemen zu tun hatte und nun als Teil eines Resozialisierungsprogramms an Schulen darüber referiert. Widersprüchlich war für mich zu dem Zeitpunkt der Umstand, dass ich mit meiner eigenen Suchthematik und psychischen Problemen sehr zu kämpfen hatte. Diese Dopplung war ein Impuls für die Frage: „Wie kann ich als „Experte“ vor Jugendlichen auftreten und behaupten von Alkoholsucht befreit zu sein, während ich selbst betroffen war?“ Dieser Umstand stellte auch die Jugendlichen vor die Frage: „Ist das seine Geschichte oder ist das nur ein Theaterspiel?“ Meine Suchtbiografie begann als ich 12 war und endete im Alter von 28. Die Idee ist es die Schüler ein Stück weit in meine Welt zu lassen, in der sie sich selbst wiederfinden können. Ich möchte die Elemente beleuchten, die mich in Süchte trieben und diese Gewohnheiten verstärkten. Die zentrale Fragestellung des Stückes könnte sein: „Wie finde ich einen Umgang, in krisenhaften Situationen, mit mir selbst?“. Eine Nachbesprechung mit Sozialarbeiten/Suchbeauftragten der Schule soll proaktiv Impulse setzen, wie Heranwachsende sich selbst lernen zu reflektieren und nach eigenen Wegen zu forschen.  

Das Projekt ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien“.

Experimenteller Kurzfilm 2021

"allah liebt 3.0" (Episode 2)

Das Projekt „Allah 3.0“ ist die Fortsetzung (Episode 2) des Kurzfilms „Allah 2.0“, welcher mit den Mitteln der HKST-Arbeitsstipendium realisiert wurde. Das Theaterstück „Allah liebt ma(n)n“ (Theaterperipherie Frankfurt, 2017) ist die Basis für die Entwicklung der Episoden und behandelt die Vereinbarkeit im islamischen Glauben von Homosexualität und der Liebe zu Gott, das Mann-Sein in Bezug auf soziale Geschlechterrollen und einer spirituellen Suche zwischen Leben und Tod. Es soll Teil 2 einer Kurzfilm-Trilogie umgesetzt werden, welche die Reichweite und Zugänglichkeit des Theaterstoffes multipliziert. Darüber hinaus soll die Pandemie Erfahrung von „Begegnunslosigkeit“ und deren Einfluss auf die Liebesfähigkeit der Rollen untersucht werden. Eine Kernfrage, die sich die Trilogie stellt: Ist Liebe nur dann real/echt und darstellbar, wenn sie körperlich ausgelebt wird?​